Über 25 Jahre Kompetenz in der Internatsberatung - Ulrike Riedenauer im Interview
Wie wird man eigentlich Internatsberaterin? Für ihre Seminararbeit zum Thema Auslandsaufenthalt hat unsere Schülerin L. hinter die Kulissen geschaut und unserer Inhaberin Ulrike Riedenauer genau diese Frage gestellt. Entstanden ist ein spannendes Interview über prägende Wege, den Mut zur Veränderung und die Leidenschaft für internationale Bildung. Lesen Sie hier das vollständige Interview und erfahren Sie, was uns täglich antreibt.
Frage: Hallo Frau Riedenauer. Sie haben mich ja zu meinem Auslandsaufenthalt beraten und mich an ein Internat in England vermittelt. Wie sind Sie eigentlich Internatsberaterin geworden sind?
Ulrike Riedenauer: Mein Weg begann ganz klassisch im Bildungsbereich - ich habe eine Ausbildung als Gymnasiallehrerin absolviert. Schon damals war mir klar, dass ich nicht nur Wissen vermitteln, sondern junge Menschen in ihrer Entwicklung begleiten möchte.
Frage: Was hat Sie dann zur Beratung gebracht?
Ulrike Riedenauer: Meine pädagogische Ausbildung hat mir eine starke Grundlage gegeben, um Schülerinnen und Schüler nicht nur fachlich, sondern auch persönlich zu verstehen. Ich habe schnell gemerkt, dass viele Familien Orientierung brauchen, gerade wenn es um wichtige Bildungsentscheidungen geht. Daraus hat sich Schritt für Schritt meine Tätigkeit als Internatsberaterin entwickelt.
Frage: Sie machen das schon sehr lange - was zeichnet Ihre Arbeit aus?
Ulrike Riedenauer: Inzwischen blicke ich auf mehr als 25 Jahre Erfahrung zurück. In dieser Zeit durfte ich tausende Schüler erfolgreich an hervorragende Internate und Top-Schulen vermitteln. Besonders wichtig ist mir dabei nicht nur die Platzierung, sondern die langfristige Begleitung - ich freue mich immer, wenn ich sehe, wie sich "meine" Schüler weiterentwickeln und ihren eigenen Weg finden.
Frage: Welche Rolle spielt die Wahl der richtigen Schule?
Ulrike Riedenauer: Eine sehr große. Die passende Schule kann die Entwicklung eines jungen Menschen entscheidend prägen - fachlich, aber vor allem auch persönlich. Es geht darum, ein Umfeld zu finden, in dem sich ein Schüler entfalten kann, Selbstvertrauen entwickelt und seine Stärken entdeckt. Die falsche Wahl kann blockieren, die richtige hingegen Türen öffnen.
Frage: Was motiviert Sie nach so vielen Jahren noch?
Ulrike Riedenauer: Meine Arbeit macht mir nach wie vor viel Spaß! Jeder Schüler, jede Familie ist anders, und genau das macht es spannend. Es ist ein unglaublich schönes Gefühl, junge Menschen auf einem so wichtigen Abschnitt ihres Lebens begleiten zu dürfen.
Frage: Was würden Sie sagen, ist Ihr Erfolgsgeheimnis?
Ulrike Riedenauer: Die Kombination aus pädagogischem Verständnis, Erfahrung und echter Begeisterung für das, was ich tue. Und vielleicht auch die Fähigkeit, genau hinzuhören, denn die beste Entscheidung entsteht immer dann, wenn sie wirklich zum Menschen passt.
Frage: Worauf sind Sie besonders stolz?
Ulrike Riedenauer: Darauf, viele erfolgreiche Lebenswege begleitet zu haben. Ich habe oft die ersten Weichen mitstellen dürfen und es erfüllt mich mit großer Freude zu sehen, wie sich daraus beeindruckende Entwicklungen ergeben. Das ist für mich der schönste Beweis, wie wichtig die richtige Entscheidung zur richtigen Zeit sein kann.